Depression und Hypnose

Kann man mit Hypnose Depressionen behandeln? Die Depression ist kein Schicksal. Die Depression ist ein natürliches Phänomen, zu dem grundsätzlich jeder Mensch imstande ist. So wie es einen Weg hinein gibt, gibt es auch einen Weg heraus. Während man früher der Depression recht hilflos gegenüberstand, lassen sich heute Depressionen ausgesprochen gut behandeln. Die Tiefenwirkung von Hypnose scheint hierbei ein entscheidender Vorteil zu sein.

Depressionen haben wie ein alter Baum zumeist eine sehr lange Geschichte. Während ihre Wurzeln fast immer bis in die frühe Kindheit zurückreichen, bildet sich die Krone aber meist erst viel später aus, ist dafür aber besonders resistent.

Menschen mit Depressionen haben es schwer. Ihr Leben scheint ihnen entrissen und sie haben das Gefühl, daran nichts ändern zu können. Es gibt einen Teil in ihnen, der so sehr enttäuscht ist vom Leben, dass sie vieles nicht mehr wollen. Im Umfeld der Betroffenen stößt das oftmals auf Unverständnis. Es ist aber nicht so, dass Depressive nicht wollen – sie können nicht wollen! Manchmal wird der destruktive Teil in ihnen so groß, dass sogar ihr natürlicher Überlebenstrieb nicht dagegen halten kann.

Es gibt aber zumeist immer auch den anderen Anteil. Das ist der Teil, der leben will, der sich ein gutes, ein glückliches Leben wünscht. Mitunter wird dieser Teil aber zu sehr vom dunklen Anteil überdeckt. Die Depression ist ein sehr kräftezehrender Zustand. Manchmal bleibt nach Jahren ohne adäquate Unterstützung tatsächlich nichts weiter übrig als die Erkenntnis, dass das Leben einfach schwer sei. 

Der hypnotherapeutische Ansatz bei Depression

Depressionen haben unter anderem immer etwas mit dem Selbstwert zu tun. Im Grunde ist es aber so, dass dieser Selbstwert nie verloren gehen kann. Selbstwert ist ein Geburtsgeschenk des Lebens an jeden einzelnen Menschen. Der depressive Charakter verliert jedoch mit der Zeit den Kontakt zu dieser lebenswichtigen Ressource. Er fühlt sich dann minderwertig, unvollkommen, insuffizient, ungeliebt.

Hypnosetherapie greift tief in das Unterbewusstsein des Menschen ein und dringt vor zu seinen ursprünglichen Ressourcen. So bringt es den Klienten  in Kontakt mit sich selbst. Mit der Zeit entwickelt er wieder Eigenliebe, Stolz und Selbstbewusstsein. Das ist kein Prozess, der komplett von heute auf morgen geschieht, Veränderungen werden dennoch mit jeder Therapiesitzung spürbarer. Nicht der Mensch ändert sich, was sich ändert ist seine Perspektive und somit sein Erleben, dies jedoch geschieht erfreulicherweise nachhaltig.

Wie läuft die Behandlung der Depression mit Hypnose ab?

Vorab haben Sie die Möglichkeit, die Praxis und den Therapeuten in einem Erstgespräch kennen zu lernen. Sie können aber auch direkt in die Therapie einsteigen. Entscheiden Sie sich für eine Therapie in der Hypnosepraxis Frank Bütow, erhalten Sie infolge einen Fragebogen, einen Aufklärungsbogen und einen Behandlungsvertrag sowie zeitnah einen ersten Termin.

Der erste Termin

Der erste Termin ist der sogenannte Anamnesetermin, dessen Grundlage die Daten aus Ihrem Fragebogen sein werden. Je nach Schweregrad und Ausprägung der Depression wird dann auf Grundlage des Befundes und ausgehend von ihren vorrangigen Therapiezielen, ein persönlicher Therapieplan erstellt.

Der zweite Termin

Nach einem Vorgespräch mit Besprechung ihres Therapieplanes und Festlegung der Therapieziele werden Sie eine erste hypnotische Erfahrung sammeln. Inhalt, Vorgehensweise und Intensität der Hypnoseanwendung werden dabei individuell auf Sie abgestimmt. Den Abschluss der Hypnosesitzung bildet ein Nachgespräch.

Folgetermine

Die Struktur von Folgehypnosesitzungen ist im Allgemeinen immer gleich. Die Sitzung beginnt mit einem Vorgespräch. Hierbei geht es um aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen sowie Geschehnisse seit der letzten Hypnosesitzung. Zudem wird geprüft, ob die Therapieziele noch stimmig sind oder ob sie einer Veränderung bedürfen. Den Hauptteil jeder Hypnosesitzung bildet der hypnotische Teil, der symptom- und/oder ressourcenorientiert ausgestaltet ist. Den Abschluss bildet ein Nachgespräch.

Wie lange dauert eine Hypnosetherapie bei Depression?

Eine einzelne Sitzung dauert 1-2 Stunden. Wie viele Sitzungen im Einzelfall notwendig oder angeraten sind, lässt sich pauschal nicht sagen. Das ist abhängig vom Schweregrad der Depression und davon, wie gut Sie auf die Hypnosetherapie ansprechen. Manchmal reicht schon eine Sitzung aus, um eine deutliche Besserung herbei zu führen. Bei schwerer Depression ist es jedoch realistisch, von einem Umfang zwischen 6 und 10 Sitzungen auszugehen.

Was kostet die Hypnose bei Depression?

Die Kosten für die Hypnosebehandlung entnehmen Sie bitte der aktuellen Preisübersicht Hypnose unter dem Stichwort Hypnosetherapie/Einzelsitzung.