Hypnose und Psychotherapie
Frank Bütow

Privatpraxis

 


Die Praxis

Schwerpunkte

Die Hypnosepraxis Frank Bütow arbeitet schwerpunktmäßig in zwei Bereichen, dem Gebiet der medizinischen Tiefenhypnose und im Bereich Coaching. 

Zum medizinischen Bereich gehören vor allem ärztliche Diagnosen aus dem ICD-10 (Internationales Klassifikationssystem der WHO) mit der Kennung F. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Ängste, Essstörungen, psychosomatische Erkrankungen, Trauerbewältigung, chronische Schmerzen sowie Zwangs-, Anpassungsstörungen und Suchterkrankungen (stoffliche und nichtstoffliche Abhängigkeit), Störungen des Immunsystems und unerfüllter Kinderwunsch. 

Im nichtmedizinischen Bereich, im Bereich Coaching geht es um das Erreichen bestimmter persönlicher Ziele. Jeder kennt das vermutlich von sich. Da gibt es zum Beispiel immer wieder Probleme mit bestimmten Menschen. Oder es stehen eigentlich Entscheidungen an, aber man kann sich einfach nicht entscheiden. Vielleicht existiert da auch ein Seite in einem selbst, die einem das Leben immer mal wieder schwer macht und die man eigentlich lieber weghaben will? Man findet einfach immer den falschen Partner oder vielleicht gar keinen? In der Familie oder im Kollegenkreis gibt es immer wieder Streit und das will einfach nicht enden? Was auch immer in Ihrem Leben nicht so läuft, wie Sie sich das wünschen – seien Sie gespannt darauf, was es mit Ihnen zu tun hat und neugierig darauf, wie man etwas ändern kann…

Gern können Klienten auch wirksame Begleitung in ihrem Vorhaben finden, mit dem Rauchen aufzuhören oder dabei, dauerhaft Gewicht abzubauen. Hypnose stärkt die Motivation von innen heraus. Hypnose ist deshalb auch insbesondere geeignet, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln, bessere Lernergebnisse zu erreichen, Redeangst/Lampenfieber zu überwinden oder persönliche Höchstleistungen zu realisieren.

Hypnose bringt die Menschen in ihre eigene Mitte. Wenn dies gelingt, können wunderbare Dinge geschehen…

Behandlungskonzept Praxis Frank Bütow

Die Praxis für Hypnose und Psychotherapie Frank Bütow arbeitet mit einem multimodalen Ansatz. Hierbei finden neben dem Schwerpunkt der Hypnosetherapie Elemente der Gesprächstherapie nach Rogers, der kognitiven Verhaltenstherapie nach Beck und der klassischen Verhaltenstherapie  Anwendung.

Je nach Persönlichkeit, Störungsbild und Anliegen der Klienten wird ein individuelles Behandlungskonzept erarbeitet, bei der die Erfahrung der Selbstwirksamkeit und das Wohlergehen der Klienten im Mittelpunkt stehen.

 

Was ist medizinische Tiefenhypnose?

Hypnose ist ein suggestives Verfahren, mit dem das Unterbewusstsein eines Menschen direkt angesprochen wird. Auf diese Weise ist eine besonders tiefgreifende Form der Kommunikation möglich. Innere Veränderungen können dadurch in wesentlich kürzerer Zeit erreicht werden. Hypnose bedeutet nicht, die Kontrolle an den Therapeuten abzugeben. Der Therapeut weist lediglich den Weg durch unbekanntes Terrain. Ob der Klient diesen Weg geht, entscheidet er selbst, Schritt für Schritt. Er kann stehenbleiben, umkehren oder weitergehen. Medizinische Tiefenhypnose kommt deshalb nicht einem Kontrollverlust, sondern einem Zugewinn an Kontrolle gleich. Die Trancetiefen können je nach Anwendungsfall unterschiedlich sein. Für die meisten Anwendungen bietet sich eine leichten bis mittlere Trancetiefe als optimal an. Die Klienten bekommen so mit Hilfe eigener innerer Bilder Zugang zu ihren unbewussten Anteilen, können ihre Stärken bewusster einsetzen und eventuell vorhandene Blockaden auflösen.

 

Hilft Hypnose?

Die Hypnose ist seit 2006 durch den wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie als wirksame Behandlungsmethode in Deutschland anerkannt. Sie kann bei unterschiedlichsten Problemstellungen Anwendung finden. Medizinische Hypnose wird zur Behandlung vieler seelischer und körperlicher Leiden eingesetzt. Hypnose kann aber auch zur Verbesserung der Lebensbewältigung beitragen oder bei der Unterstützung im Erreichen persönlicher Ziele von Bedeutung sein. Hypnose kann das Immunsystem stärken und die Selbstheilungskräfte aktivieren.  Ängste wie Prüfungsangst oder Flugangst, Höhenangst oder Platzangst stehen regelmäßig auf der Liste der Indikationen. Auch und gerade Menschen mit einem geringen Selbstbewusstsein profitieren besonders von der Hypnosetherapie.

Medizinisch angewandte Tiefenhypnose ist von der sogenannten Showhypnose abzugrenzen. Medizinische Hypnose ist eine Arbeit mit dem Unterbewusstsein und findet in einem konzentrierten Wachzustand statt. Sie unterliegt hohen ethischen Grundsätzen und darf zu medizinischen Zwecken nur von ausgebildeten Therapeuten mit staatlicher Heilerlaubnis angewandt werden.

 

Wie funktioniert Hypnose?

Bei der Hypnose wird die Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Vorstellung fokussiert. Dazu wird der Klient durch den Therapeuten in einen körperlichen und mentalen Entspannungszustand versetzt. Man spricht hier von einer therapeutischen Trance. Je nach Anwendungsfall kommen verschiedene Trancetiefen zur Anwendung. Während bei der Schmerz- oder Entspannungstherapie eher tiefe Trancen erwünscht sind, ist die psychotherapeutische Arbeit in einer leichten bis mittleren Trance am effektivsten. Trance ist ein veränderter Bewusstseinszustand. In Trance können äußere und innere Wahrnehmungen, wie störende Umweltreize, Schmerzen oder negative Gedanken weitgehend ausgeblendet werden. Das Alltagsdenken und die Wahrnehmung der eigenen Person können in den Hintergrund treten. Übliche Gedanken- oder Verhaltensmuster verlieren ihre Gestaltungskraft. Situationen können so im therapeutischen Prozess gezielt neu bewertet und verarbeitet werden. Die neuen Erfahrungen werden dann als eigene Erfahrungen abgespeichert und stehen dem Klienten fortan als eigene Ressource zur Verfügung.

 

Reicht eine Hypnosesitzung aus?

Hypnosetherapie greift tief in das Unterbewusstsein ein und bewirkt dort Veränderungen, die man allein bewusst nicht herbei führen könnte. Gehirnphysiologisch handelt es sich dabei um einen Lernprozess. Mitunter sind diese Veränderungen so intensiv, dass eine einzige Sitzung genügt, das gewünschte Ziel zu erreichen. Wie in jedem anderen Lernprozess auch ist es jedoch von Vorteil, das neu Erlernte zu wiederholen und zu festigen. Wie viele Sitzungen im Einzelfall nötig sein werden, ist abhängig von der Aufgabenstellung und der Konstitution des Klienten. Gehen Sie, je nach Problematik, von 3-8 Sitzungen aus. Ihr Therapeut wird Sie individuell dazu beraten.